Oetinger Verlag

Der Verlag Friedrich Oetinger wurde 1946 gegründet und hat seinen Sitz in Hamburg. Mit der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung von Astrid Lindgrens »Pippi Langstrumpf«, einem der erfolgreichsten Kinderbücher weltweit, wurde der Verlag 1949 zum Wegbereiter skandinavischer Kinderliteratur in Deutschland. Außergewöhnliche Originalausgaben im Bilderbuch, ein starkes Kinderbuchprogramm sowie der damit verbundene Aufbau von neuen deutschsprachigen Autoren und Illustratoren sind ein besonderer Schwerpunkt. Immer wieder gelang und gelingt es Oetinger, Autoren zu entdecken,
aufzubauen und an sich zu binden, deren Bücher zu Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur werden.

Namen wie Astrid Lindgren, James Krüss, Paul Maar, Kirsten Boie und Christine Nöstlinger stehen für den hochwertigen literarischen und künstlerischen Anspruch an Kinder- und Jugendliteratur, dem sich der Verlag seit seiner Gründung verschrieben hat.
Vom Pappbilderbuch bis zum Roman für junge Erwachsene hat sich das Medienangebot bis heute kontinuierlich erweitert. Seit 2006 sind Lernhilfen und Beschäftigungshefte im Programm. 2007 ging das Oetinger Sachbuch erfolgreich an den Start. Verschiedene Non-Book-Produkte werden neben den Büchern zu Lieblingsstücken in vielen Kinderzimmern.

Derzeit sind bei Oetinger über 900 Titel für alle Altersstufen lieferbar. Das Gesamtwerk von Astrid Lindgren zählt ebenso dazu wie die Werke von Kirsten Boie und Paul Maar.
Weitere Oetinger-Autoren sind u.a. Marliese Arold, Martina Dierks, Erhard Dietl, Karen-Susan Fessel, Juma Kliebenstein, Guus Kuijer, Henning Mankell, Antonia Michaelis oder Rusalka Reh.
Zu den Illustratoren bei Oetinger zählen z.B. Silke Brix, Katrin Engelking, Ian Falconer, Ute Krause, Sven Nordqvist, David Melling oder Annette Swoboda.

Die Kinderbuchfiguren ›Pippi Langstrumpf‹, ›Pettersson & Findus‹, das ›Sams‹, die ›Olchis‹ oder Lieve Baetens ›kleine Hexe‹ haben Kultstatus erlangt. Mit fantastischen Romanen von Suzanne Collins oder P.B. Kerr setzt der Verlag auch auf Übersetzungen aus dem anglo-amerikanischen Raum. Für Erstleser entwickelte Oetinger die Reihen ›Sonne, Mond und Sterne‹ und ›Laterne, Laterne‹, die auch auf Englisch oder Französisch erschienen sind, für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter die Oetinger Lernhilfen. Das Oetinger Sachbuch bietet mit der innovativen Reihe ›Insider Wissen‹ oder den Pop-ups der Papierkünstler Robert Sabuda und Matthew Reinhart eine moderne Art eindrucksvoller Wissensvermittlung.
Viele Autoren und Illustratoren des Verlags wurden mit renommierten Preisen, wie dem Deutschen Jugendliteraturpreis, ausgezeichnet. Astrid Lindgren erhielt 1978 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Kirsten Boie und Paul Maar wurden für ihr Gesamtwerk mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, Christine Nöstlinger mit dem Astrid Lindgren Memorial Award ALMA ausgezeichnet.

Der Verlag Friedrich Oetinger gehört neben Dressler, Ellermann, Klopp und Oetinger Media zur Verlagsgruppe Oetinger und wird in dritter Generation als Familienunternehmen geführt.

Im Netz:
http://www.oetinger.de/