cbj (Randomhouse)

Schon im Jahr 1835, als der Buchdrucker Carl Bertelsmann in Gütersloh einen kleinen Verlag gründete, gehörten Kinder- und Jugendbücher mit in sein Programm. Dabei blieb es auch während der gesamten wechselvollen Verlagsgeschichte. Nachdem in den 1950er Jahren eine Neuorientierung im Hause Bertelsmann stattgefunden hatte, wurde 1968 der "C. Bertelsmann Jugendbuchverlag" als Einzelverlag innerhalb der Verlagsgruppe Bertelsmann gegründet. 1974 zog der Verlag von Gütersloh nach München. Seit 2001 firmieren die Buchverlage des Bertelsmann Konzerns als "Verlagsgruppe Random House".

Unter diesem Dach wächst seitdem auch der Jugendbuchverlag einer neuen Zeit entgegen. Programmsegmente wie Bilderbuch und Sachbuch werden kontinuierlich aufgebaut und wachsen erfolgreich weiter. So sprechen wir heute von einem Vollprogramm, das vom ersten illustrierten Buch bis zum Roman für junge Erwachsene alle Facetten der Kinder- und Jugendliteratur beinhaltet.

Seit 2004 trägt das Kinder- und Jugendbuch der Verlagsgruppe Random House den Namen "cbj" und bietet neben hochwertigen Hardcoverausgaben auch ein eigenes Taschenbuchprogramm, das bis 2008 unter dem Namen "omnibus" (Kinder-TB) und "cbt" (Jugend-TB) erfolgreich war. Im Herbst 2008 erfolgte die letzte große Umgestaltung im Kinder- und Jugendbuch: Seither gibt es zwei eigenständige Hardcover-Verlage, cbj und cbt, mit jeweils eigenen Taschenbuchprogrammen.

cbj steht für ein breitgefächertes Programm hochwertiger Bücher für Kinder ab vier Jahren mit innovativen Bilderbüchern, schön ausgestatteten Vorlesebüchern, einem abwechslungsreichen erzählenden Kinder- und Jugendbuchprogramm, verlockendem "Lesefutter", klassischer und anspruchsvoller Unterhaltung sowie innovativer Wissensvermittlung in Sachbüchern und kreativer Kinderbeschäftigung.


Schon immer prägen internationale Spitzenautoren unser Programm. Allen voran gehören hier die weltweiten Erfolgstitel des fantastischen Genres genannt: Die klangvollen Namen "Eragon" (Christopher Paolini), "Bartimäus" (Jonathan Stroud) und die "Spiderwick-Geheimnisse" von Holly Black/Tony DiTerlizzi sind bis weit über die Grenzen der Kinder- und Jugendliteratur hinaus bekannt.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden deutschsprachige Autorinnen und Autoren. Ingo Siegner, Antje von Stemm, Julian Press, Patricia Schröder und Amelie Fried drücken dem Bilder- und Erstlesebuch ihren Stempel auf. Im erzählenden Kinder- und Jugendbuch sind es u.a. Brigitte Blobel, Lutz van Dijk, Monika Feth, Irma Krauß, Waldtraut Lewin und Peter Freund, die immer wieder Highlights setzen.

Genannt werden müssen aber auch unsere großen Kinder- und Jugendbuchreihen: Enid Blyton und "Fünf Freunde", "Teufelskicker" von Frauke Nahrgang und Stefan Wolf mit "TKKG". Hinzu kommen die höchst erfolgreichen Gruselserien von R. L. Stine - "Gänsehaut" und "Gruselfieber" - sowie die Mädchenbuchreihen von Meg Cabot, Rosie Rushton, Cathy Hopkins, Louise Rennisson und Cecily von Ziegesar.

Stichwort Klassikerpflege: Besonders schön sind die Haus- und Märchenbücher H. Ch. Andersens und der Brüder Grimm. Nicht zu vergessen die modernen Klassiker wie die "Schnüpperle"- (Barbara Bartos-Höppner) und die "Linnéa"-Bücher (Christina Björk/Lena Anderson).

Last but not least möchten wir auf das noch junge Sachbuchprogramm hinweisen, das sich - initiiert durch die Originalreihe "Frag doch mal … die MAUS" - in den letzten Jahren nicht nur zu einem echten Hingucker gemausert hat, sondern für seine fundierte Wissensvermittlung bekannt ist. Hier veröffentlichen u. a. Bill Bryson, Al Gore, Claus Kleber, Marietta Slomka sowie Lucy und Stephen Hawking.


Im Netz:
http://www.randomhouse.de/cbjugendbuch/